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Kampagneplanung 2024
Kampagnevorschau 2025

 


 

             

Letzte Woche fanden wieder die Versuchsfeldführungen der ARGE Regensburg auf ihren Standorten Makofen und Hagelstadt statt. An jeweils zwei Früh- und zwei Abendterminen erläuterten die beiden Versuchansteller Gerald Wagner und Anton Meier die diesjährigen Sortenversuche und die Herbizidempfehlungen. Eingegangen wurde ebenfalls auf Insektizid- und Fungizidbehandlungen.
 
Zu Beginn der Veranstaltung wurde von Dr. Ring (Geschäftsführer, Verband bay. Zuckerrübenanbauer) in Makofen die aktuelle Entwicklung beim Thema "Switchen" - Umwandlung von A+R-Mittel und Restrübengeld - verkündet. Sebastian Siebauer (SZ Plattling) ging im Anschluß auf anstehende Termine im Rübenanbau ein.
 
Die nachfolgenden Bilder zeigen die Abendführung in Makofen:

Versführung Makofen 2024

Versführung Makofen 2024

Versführung Makofen 2024

 
 

Ab dieser Woche erfolgt die Abbuchung der Betriebshilfe von den Mitgliedsbetrieben der Rodegemeinschaft aus der Rodekampagne 2023 für das Instandsetzen der Roder im Februar 2024 durch den MR Straubing-Bogen.

 

 

Christoph Ammer, Perkam, übernimmt zukünftig die Betreuung des SRS-Gebietes von Richard Gerstl, Mitterast.
 
Kontaktdaten:
Christoph Ammer
Bergstraße 23
94328 Perkam
Tel. Mobil: 0176/61801572
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 

Nach 132 Kampagnetagen läuft an diesem Mittwoch die Verarbeitung im SZ-Werk Plattling aus.

Bereits am Montag hat unsere Abfuhrgemeinschaft die letzten Zuckerrüben in den Rübenhof transportiert und mit dem Auswiegen gegen 23.50 Uhr die Zuckerrübenkampagne 2023/24 erfolgreich beendet!

Daß nicht jede Kampagne gleich ist, zeigt sich auch diesmal wieder: Während die beiden vorletzten Kampagnen noch ganz im Zeichen der Corona-Pandemie standen, wurde die letzte Kampagne von dem Ukraine-Krieg, Lieferengpässen und explodierenden Energiekosten dominiert.
In der jetzt zu Ende gegangenen Kampagne standen dem hingegen wieder der Witterungsverlauf (Ertrag und Qualität der Rüben) und die anhaltenden Störungen in der Fabrik im Vordergrund.

Bereits die Aussaat fand unter schwierigen Bedingungen statt. Während die ersten Rüben bereits Ende März ausgesät wurden, konnten einige Regionen diese Arbeit erst Mitte Mai beenden.
Die lange Trockenheit dann im Juni/Juli machte ebenfalls den Rüben zu schaffen. Die Niederschlagsmenge im August führte zu einem Wachstumsschub mit enormer Blattneubildung. Allerdings war aber auch eine zum Teil ungewöhnliche Spätverunkrautung der Rübenschläge zu beobachten. Um den Rüben das Wachstum zu ermöglichen startete die Kampagne später wie sonst mit der Verarbeitung in Plattling am 22.09. Bereits am 15.09. begann die Rodekampagne und am 16.09. wurden die Biorüben nach Rain/Lech geliefert, ehe die Abfuhrkampagne am 21.09. mit der Rübenlieferung nach Plattling überging.
Von Beginn an führte die problematische Rübenqualität durch den Witterungsverlauf zu Problemen. Die bereits aus der Kampagne 2016/17 bekannten „Gummirüben“ führten auch diesmal zu Schnitzeln mit schlechten Transporteigenschaften, wodurch es zu Bränden in der Schnitzeltrocknung kam. Die Folge war ein unmittelbares Roden vor dem Abholtermin um die Rüben nicht länger als nötig auf Miete zu lagern. Mit Eintreten der kühleren Witterung war das Problem nicht mehr vorhanden. Allerdings führten mehrere Schäden an der Waschtrommel und Probleme in der Annahme immer wieder zu Anfuhrstops und Ausfällen während der ganzen Kampagne. Ein kurzzeitiger Wintereinbruch am ersten Dezemberwochenende führte ebenfalls zu einem Erliegen der Rübenanfuhr.

Durch die lange Trockenheit im Sommer mußte man auch diesmal wieder mit einem geringeren Durchschnittsertrag rechnen. Obwohl in einigen Plangebieten bis zu 120 t/ha reine Rüben und mehr erreicht wurden, pendelte sich der Gesamtdurchschnittsertrag für unser Abfuhrgebiet bei 93,34 t/ha reine Rüben ein (Vj.: 88,7 t/ha) und beschert uns den vierten Platz in Plattling. Der Gesamtdurchschnitt der Fabrik liegt mit 88,4 t/ha reine Rüben auf Vorjahresniveau (Vj.: 88,5 t/ha).

Bei den Schmutzwerten liegen wir auch weiterhin unter dem Fabrikdurchschnitt: 6,34% (Vj. 6.14%) Gesamtabzug gegenüber 6,48% Werk Plattling (Vj.: 6,58%).

Die Zuckergehalte schwankten in der Kampagne von Woche zu Woche sehr unterschiedlich. Am Ende erreichte die LMG Gäuboden einen durchschnittlichen Zuckergehalt von 17,08% (Vj.: 17,21%). Der Fabrikdurchschnitt liegt hier bei 16,99% (Vj.: 16.9%).

Zum Abschluß der Kampagne 2023/24 möchten wir unseren Roder-, Maus- und Lkw-Fahrern wieder ganz besonders danken, ohne deren Elan und Engagement die erbrachte Leistung nicht möglich gewesen wäre. Unser Dank gilt ferner den beiden Einsatzleitern Mike Fuchs jun. (Roder) und – erstmalig - Christoph Ammer (Abfuhr), sowie Werkstattleiter Harald Pärr für die wieder hervorragende Organisation der diesjährigen Rode- und Abfuhrkampagne.
 

Die Vorstandschaft

 

 
Der letzte Zug nach Plattling in dieser Kampagne:

Letzter Zug nach Plattling

Im Bild: Einsatzleiter Christoph Ammer, Lkw-Fahrer Franz Waasmeier u. Maus-Fahrer Andreas Löffler (v. l.)

 

 

Heute Abend erfolgte der Wechsel in das letzte Plangebiet "Feldkirchen" in dieser Kampagne. Bis zum vorläufig geplanten Ende am 30.01.2024 müssen noch rund 530 Lkw-Züge die Zuckerrüben unserer Mitgliedsbetriebe aus diesem Gebiet in das SZ-Werk Plattling transportieren!

 

 

Ab diesen Mittwoch werden von den Mitgliedsbetrieben der Rodegemeinschaft für die Rodesaison 2023 die Betriebshilfen wieder vorab gesondert durch den Maschinenring Straubing abgebucht!
Die Rodeabrechnung selbst erfolgt in der Woche vor Weihnachten.

 

 

 

 
 

externe Links

BISZ - Beratung und Information für den Süddeutschen Zuckerrübenanbau
 
 
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